Lehm und Lehmbaustoffe erfreuen sich auf Grund der vielen natürlichen Vorteile des mineralischen
Baustoffs einer immer grösser werdenden Beliebtheit, denn Lehm:
- reguliert die Luftfeuchtigkeit und trägt
somit zum gesunden Wohnen bei (eine konstante relative
Luftfeuchtigkeit von 45-55% verhindert ein Austrocknen der
Schleimhäute, verringert die Feinststaubbelastung und beugt
somit Erkältungskrankheiten vor)
- speichert Wärme und verbessert damit das
Wohnklima
- bindet Schadstoffe aus der Luft und wirkt
antibakteriell
- verringert Elektrosmog
- ist hautfreundlich und immer wieder
verwendbar
- Lehmbaustoffe haben eine gute
Schallisolierung
- konserviert Holz (im Lehm-Fachwerk wird
über das Wandgefüge dem Holz Feuchtigkeit entzogen)
Auf dem Markt gibt es eine
vielseitige Lehm-Produktpalette, sowohl für die nachträgliche
Aufwertung bzw. Sanierung eines vorhandenen
Wohn-/Geschäftsraumes oder kompletten Gebäudes bis hin zum
Neubau eines Öko-Lehm-Fachwerkhauses.
Wir führen für Sie u.a. folgende
Lehmbauarbeiten durch, oder beraten bzw. leiten Sie auch
fachgerecht bei Ihrer geplanten Eigenleistung/Selbstbau an:
- Herstellung von Lehmgrob- und Feinputzen
im Innen- und Außenbereich
- Bekleidung von
Holz-/Metallständerkonstruktionen mit Lehmbauplatten
(Trockenbautechnik für Wände, Decken, Dachschrägen etc.)
- Herstellung von Lehm-Fachwerkausfachungen
mit Lehm- und Leichtlehmsteinen als kostengünstige
Alternative zu historischen Ausfachungstechniken
- Anbringung von Innen-Dämmschalen (z.B.
als Mauwerksschale mit Strohleichtlehmsteinen) zur
Verbesserung der Dämmung von vorhandenen Außenwänden
- Herstellung von Stampflehmfußböden
Wir sind Ihr erfahrener, sachkundiger Lehmbauer und CLAYTEC Handwerkspartner vor Ort.
Mit dem geschichtlichen Wissen, dass ein
Fachwerkhaus auch kaputt saniert werden kann,
ist es immer wieder eine fachliche
Herausforderung ein altes Fachwerkgebäude aus
dem Dornröschenschlaf zu erwecken und für seine
künftigen Bewohner, zu einem ökologisch
wertvollen Haus mit speziellem Reiz und Charme
entstehen zu lassen.
Dabei muß stets Augenmaß auf viele Details
geworfen werden, so u.a.:
- Ausbildung des
Fundamentsockels
- speziell
Verhinderung von aufsteigender
Feuchtigkeit
- unschädliche
Abführung von Regenwasser
- Erneuerung des
Fundaments und/oder der Schwellhölzer
etc.
- Fachwerkkonstruktion
- Wiederherstellung
des tragenden Gerüsts mit traditionellen
und/oder althergebrachten Hilfs-
Holzverbindungen (Ständeraußen- und
Innenwände, Decken bis zum Dachstuhl)
- Sanierung von Holz-
und Feuchteschäden (Schädigungen durch
holzzerstörende Pilze und Insekten)
- Verwendung der
richtigen Hölzer
- gezielter baulicher
und chemischer Holz- und Wetterschutz
- Gefacheerneuerung
bzw. -sanierung (Diffussionsoffen mit
hohen Anforderungen an die
Wetterfestigkeit, Winddichtheit, Wärme-
und Schalldämmung, Dauerhaftigkeit, ...)
- Verbesserung der
Wärmedämmung durch fachgerechte
Innendämmung (z.B. mit Strohleicht-
lehmsteinen oder einer
Leichtlehmdämmung) immer unter Beachtung
der Bauphysik (Taupunkt- problematik)
- Verputz
- Ausführung des
Gefacheaußenputzes (richtige,
diffusionsoffene, schlagregenfeste
Materialien, auf den Untergrund
abgestimmt)
- Ausführung des
Innenputzes der Fachwerkwände (Überputz
des Balkenständerwerks an den
Außenwänden, Vorbereitung des
Putzuntergrunds, mehrlagiger Putzaufbau,
lange Trocknungsdauer)
- Wahl des
Putzzeitpunktes (Beachtung des
Schwindens der Hölzer durch
Nachtrocknung)
- Dachstuhl
- Ermittlung der
Dachstuhlkonstruktion (z.B. Kehlbalken-,
Pfettendachstuhl) und Beachtung deren
Lastabtragung an das Fachwerk (evtl.
Erbringung eines statischen Nachweises
erforderlich)
- Untersuchung und
Reparatur/Sanierung der
Verbindungsknoten
- bei evtl. geplanten
Ausbau, Auswahl der Wärmedämmung unter
Beachtung bauphysikalischer
Gesichtspunkte und zusätzlicher
Belastungen der Bodendecke
- Sonstiges
- Auswahl der
zugehörigen Bauelemente wie Fenster,
Türen, Schmuckelemente, ...
- Einsatz richtiger,
geeigneter und insbesondere
diffusionsfähiger Anstrichmittel für die
Außenwand (z.B. Silikat-,
Silikonharzfarben), Innenwand (z.B.
Kasein-Wandfarben) sowie das
Holzfachwerk (möglichst nur offenporige
Dünnschichtlasuren verwenden, alle
deckenden Altschichten zuvor entfernen)
Wir wissen wie es geht !
Nutzen Sie unsere Kenntnisse und Fertigkeiten,
sprechen Sie mit uns. Eine nachgebildete
Fachwerkwand in unserem Ausstellungs- und
Schauraum vermittelt Ihnen bei einem Besuch
anschaulich die verschiedenen Gefachearten und
Möglichkeiten.
Sowohl zur althergebrachten Neuerrichtung als
auch zur Reparatur vorhandener, alter Lehmausfachungen gibt es
eine breite Produktpalette.
Ausfachungen können regional und historisch
bedingt durch unterschiedlichste Materialien und Bauarten
hergestellt sein, so im Wesentlichen mit:
- Natursteinen
- gebrannten Ziegeln
- Lehmsteinen
- Stakungen
Wobei jedoch feststeht, dass heute die besste
Wahl das Aussetzen des Gefaches mittels speziellen Lehmsteinen
ist. Nur diese Art bietet die vollen Vorzüge des Baustoffs Lehm,
besonders beim Holz-Fachwerkbau.
Ungeeignet sind jedoch Hochlochsteine, feste
Klinker sowie alle Ausfachungen auf Zementbasis, sozusagen alle
Baustoffe, die die Atmungsfähigkeit der Außenwand behindern.
Schaffen Sie sich mit Lehminnenputz ein
ästhetisches Wohlfühlklima und sagen Sie Schimmelbildung ade.
Lehmputz kann sowohl im Wohn- als auch im
Gewerbebau, in allen Räumen (außer im Spritzwasserbereich) und
auf allen Untergründen (Gefache, Ziegelmauerwerk, Beton, ...)
aufgebracht werden.
Durch die gegenüber anderen Materialien,
vergleichsweise hohe Aufnahme/Pufferung von Wasserdampf und
einer antibakteriellen Wirkung ist der natürliche Baustoff
gerade auch bei den heutigen modernen Wohnbedingungen mit
teilweise geringen Luftwechselraten das geeignetste
Putzmaterial.
Der oftmals zweilagig aufgebrachte,
plastische Putz kann vielfältig strukturiert, sowie farblich
gestaltet werden und ist neuerdings, auch als Edel-Farbputz in
mehreren Pastell- und Vollfarbtönen zu erhalten.
Wesentliche Arbeitsschritte beim
Lehminnenputz sind u.a.:
- Abkleben von angrenzenden Bauteilen
- Vornässen des Untergrundes
- Anwerfen und Aufziehen des Lehm-
Unterputzes (bis ca. 20mm dick)
- Trocknung des Unterputzes (ca. 2-4
Wochen, abhängig vom Untergrund)
- Aufziehen des Feinputzes (bis ca. 5mm
dick)
- Abreiben/Glätten des Feinputzes, oder
Oberflächengestaltung mittels diverser Igel-, Stepp-,
Schlämm- und Kalk- Milchtechniken je nach spezifischen
Wünschen/Gegebenheiten und Anforderungen
- Anstrich
Ein einfaches Aus- und Nachbessern des
Lehmputzes ist jederzeit auf Grund der fehlenden Bindemittel
und der Wasserlöslichkeit des Lehms möglich. Abfall gibt es
praktisch nicht.
Gern erstellen wir abgestimmt auf Ihre
Wünsche und Gegebenheiten ein individuelles Angebot. Nutzen auch
Sie die Vorteile des natürlichen Baustoffs !
Stampflehmfußböden werden auf Grund Ihrer
Wasserdampfdurchlässigkeit besonders als Fußböden in
historischen Gebäuden, Museen sowie in Vorrats- und Weinkellern
eingebaut.
Die Oberfläche kann nach erfolgter
Verdichtung auf unterschiedliche Weise nachbehandelt werden, so
z.B. durch Behandlung mit speziellen Grundierölen bzw. Einlassen
von Leinöl.
Ebenfalls ist das Belegen mit festen
Bodenbelägen (Natursteinplatten oder Ziegeln) möglich.
Wir haben bereits Erfahrung mit der
Herstellung von Stampflehmfußböden, die Sie unbedingt nutzen
sollten.
Stampflehmboden Burg Stolpen
Burg Stolpen - Stampflehmboden Tip
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